Shopware SEO Grundlagen für kleinere Shops

Shopware LogoFür einen Onlineshop ist die Suchmaschinenoptimierung ein elementarer Bestandteil im Marketing-Mix. Über keinen anderen Kanal (z.B. Google AdWords) kommen im Durchschnitt so viele Besucher in den Shop, wie über die organischen („normalen“) Suchergebnisse bei Google.

Erfahrungsgemäß ranken sich viele Mythen und auch eine gewisse Portion an Unsicherheit rund um das Thema SEO. SEO macht jedoch bereits jeder, der mal eben eine Produktbeschreibung im Shopware Backend bearbeitet. Aufgrund dessen möchte ich Ihnen ein paar Grundlagen rund um das Thema SEO für Shopware aufzeigen, damit auch der kleinste Shopware Shop einen kleinen Leitfaden zur Hand hat und seine Position bei Google optimiert und verbessert.

Shopware SEO im System

Das Team der Shopware AG hat von Hause aus einen richtig guten Job bei der SEO Optimierung  gemacht. Bevor unsere Agentur auf den „Shopware Zug“ aufgesprungen ist, haben wir mit Magento gearbeitet. Viele Funktionen, die in Shopware bereits integriert sind, mussten in Magento noch aufwendig programmiert werden.

Dazu möchte ich hier ein kleines Beispiel aufzeigen. Wird in Shopware ein Artikel in mehrere Kategorien eingeteilt, dann sagt das System mit einem Canonical Tag dem Google Bot, dass es sich hier nur um eine „Kopie“ des Artikels aus einer anderen Kategorie handelt. Somit weiß Google, dass es sich nicht um Duplicate Content handelt. Solch eine Funktionalität ist in Magento nicht vorhanden gewesen.

Die richtigen Keywords finden

Die Keywordanalyse stellt die Grundlage für alle „OnPage“ Optimierungen dar. Mit einer Keywordanalyse ermittelt man, welche Suchbegriffe die potentiellen Kunden nutzen. Unter diesen möchte man dann natürlich auch gefunden werden. Hierzu bietet sich der Google Adwords Keyword Planer an. Mithilfe des Tools kann man Suchbegriffe finden, die stark frequentiert sind.

Google Keyword Planer

Jedoch möchte ich Ihnen nicht vorenthalten, dass die Keywordanalyse sehr viel Zeit beansprucht. Zudem ist auch eine Menge an Erfahrung nötig, denn nur selten ist das Keyword mit dem höchsten Suchvolumen auch das beste. Auch können sich Keywords zwischen einer reinen Informationssuche und einer Suche mit Kaufabsicht unterscheiden.

Produktbeschreibungen

SEO sollte aus meiner Sicht immer in zwei Richtungen gehen.  Zum einen sollte ein besseres Ranking in den Suchergebnissen erreicht und zum anderen der potentielle Kunde optimal angesprochen werden. Die Produktbeschreibungen zeigen das am deutlichsten:

Jede Produktbeschreibung sollte eine Anzahl von 200 – 300 Wörtern umfassen. Innerhalb dieses Textes wird natürlich auch das zuvor ermittelte Keyword eingebunden. Eine gute Produktbeschreibung ist jedoch nicht nur für Google wichtig, damit versuchen Sie auch den Leser maßgeblich vom Kauf zu überzeugen. Wer ein gutes Beispiel sucht, der wird z.B. bei Apple fündig.

Eine wirklich gute Anleitung, wie man tolle Produktbeschreibung verfasst, finden Sie z.B. hier.

Title Tags & Meta Descriptions

Leider ist es absolut unerklärlich, warum in Shopware keine eigenen Titel angegeben werden können. Das System meint es gut und erstellt diese automatisch, zusammengesetzt aus Artikelbezeichnung, Kategorie und Shopname. Jedoch ist diese Einschränkung gerade für die Suchmaschinenoptimierung nicht sehr dienlich. Da der Titel und auch die Metadescription als eine Art Werbeanzeige zu verstehen ist, sind sie entscheidend im Kampf mit der Konkurrenzum das beste Google Ranking. Demzufolge ist beispielsweise ein Titel wie „Plüschhausschuhe in rot|Hausschuhe|Hausschuhshop.de“ nicht so werbewirksam wie einer der wie folgt lautet: „Einzigartige Plüschhausschuhe jetzt versandkostenfrei bestellen“.  Gut gewählte Titel für die Produkte sind genauso wichtig, wie  für die Kategorien.

Titel und Meta Description

Glücklicherweise ist im Shopware Community Store ein kostenpflichtiges Plugin verfügbar, mit dem eigene Titel für Kategorien und Produkte eingebunden werden können.

Neben dem Titel ist dann auch noch die Meta Description sehr wichtig. Sie steht bei den Google Suchergebnissen direkt unter dem Titel. Auch hier gilt es die Vorzüge und die  Alleinstellungsmerkmale von Ihrem Shop und Produkt deutlich zu machen!

Übrigens, die Meta-Keywords spielen für SEO überhaupt keine Rolle mehr. Nur für die intelligente Suche innerhalb von Shopware (Premium Plugin vorausgesetzt) sind diese noch von Belangen.

Kategoriebeschreibungen

Nehmen Sie sich eine Faustregel zu Herzen: Jede Seite hat eine „H1“ Überschrift. Bei Ihren Artikeldetailseiten ist das die Artikelbezeichnung. Auf den Kategorieseiten müssen Sie noch aktiv werden.

KategoriebeschreibungenIn der Kategorieverwaltung von Shopware finden Sie die „CMS-Funktionen“. Sobald Sie die Überschrift ausfüllen und einen beschreibenden Text für die Kategorie formuliert haben, ist auf der jeweiligen Kategorieseite eine Überschrift im H1 Format verfügbar. Auch der darunter liegende Text sollte sehr gut ausformuliert sein und Ihre Alleinstellungsmerkmale hervorheben.

Interne Verlinkung

Die interne Verlinkung ist ein sehr komplexer Bereich. Aufgrund dessen möchte ich nur auf einen Teilbereich eingehen, auf den kleinere Shopware Shops eher unbewusst verzichten. Viele Onlinehändler legen eigene Kategorien für Ihre Hersteller und Marken an, damit diese in der Hauptnavigationsleiste erscheinen. Dieses Vorgehen ist auch absolut empfehlenswert. Shopware hat jedoch zusätzlich eine interne Zuordnung der Artikel mit einem Hersteller.

Interne Verlinkung Shopware

Unabhängig davon ob Sie nun eigene Seiten für Hersteller anlegen oder nicht, erzeugt Shopware eine eigene Zuordnung der Produkte zu den jeweiligen Herstellern. Daraus resultiert eine Herstellerseite, die alle Produkte des gleichen Herstellers darstellt. Ihr hauptsächlicher Grund liegt darin, um beispielsweise unter der Artikelbeschreibung, s. Bild oben, einen Link einzubetten. Dieser führt dann zur Herstellerseite. Die URL sieht dann folgendermaßen aus: http://www.shopname.de/listing/?p=1&s=4. Entscheiden wir uns nun eigene Seiten für die Hersteller zu erstellen, werden diese von Shopware automatisch erzeugten Links überflüssig. Die URL für unsere selbst angelegte Herstellerkategorie könnte so aussehen: http://www.shopname.de/hersteller/herstellername/.
Weshalb wir nun auf eigene Herstellerseiten setzen sollten, erklärt sich wie folgt:

Einfach ausgedrückt, je häufiger eine Seite intern verlinkt wird, umso wichtiger wird sie  für Google. Eine zum passenden Keyword rankende Kategorie- oder Herstellerseite kann aus informationstechnischer Sicht sehr sinnvoll sein. Sucht jemand nach „Hausschuhe“ und es befinden sich sehr viele davon im Sortiment, so wäre es wünschenswert, wenn der Suchende über Google auf die entsprechende Kategorie, anstatt auf eine Artikeldetailseite geleitet wird.

Die automatisch erzeugten Links und die dazugehörigen „shopinternen“ Herstellerseiten sind auf „No Index“ gesetzt. Das bedeutet, unser Shop teilt dem Google Bot mit, dass er die Seite http://www.shopname.de/listing/?p=1&s=4 NICHT einlesen und in den Index mit aufnehmen soll.

Deshalb ist es empfehlenswert, diese Links aus der Artikeldetailseite zu entfernen und auf die eigenen Herstellerübersichten zu verweisen. Damit stärken wir unser Kategorieseiten bei Google und auch unsere Kunden werden auf die Seite weitergeleitet, auf der wir beispielsweise aufwendige Einkaufswelten mit höherem Aufwand erstellt haben.

Schauen Sie sich auch unseren neuen und ausführlicheren Artikel rund um das Thema interne Verlinkung und Shopware an: http://pixupmedia.com/2014/03/shopware-seo-die-interne-verlinkung-verstehen-und-verbessern/

Rich Snippets

Im Shopware Community Store ist das Plugin „Rich Snippets“ erhältlich, welches meiner Meinung nach ein Pflichtplugin für jeden Shop sein sollte. Mittels dieses Plugins werden die Suchergebnisse Ihres Shops mit den Bewertungssternen, dem Artikelpreis und der Verfügbarkeit angereichert. Sofern Google (je nach eigenem Ermessen) diese mit anzeigt, erzeugen Sie eine deutliche Aufmerksamkeitssteigerung und damit die Klickrate für Ihren Shop.

Rich Snippet Online Shop

Ein mobil optimierter Shop

Smartphones und Tablets bestimmen nicht erst seit gestern das Alltagsbild. Aktuellen Statistiken zufolge sind bereits mindestens 30% aller Besucher eines Shops von einem Handy oder Tablet. Dementsprechend ist dieses Thema auch von Google zu einer Pflichtdisziplin erklärt worden.

 

Google mobil

 

 

Schon in dem obigen Screenshot ist zu sehen, dass mobil optimierte Shops schon in der Darstellung der Suchergebnisse bevorzugt werden. Aufgrund dessen finden Sie hier einen separaten Artikel zum Thema und wie wichtig ein Shopware Responsive Template heutzutage ist.

Einen Blog führen

Shopware bietet eine Blogfunktion an, ohne dass ein weiteres System angeschlossen werden muss. Regelmäßige Blogbeiträge zu erstellen nimmt zwar eine Menge Zeit in Anspruch, jedoch sind die Vorteile nicht von der Hand zu weisen. Sofern die Beiträge auf die eigene Zielgruppe zugeschnitten sind, hochwertig verfasst und einen Mehrwert bieten, binden Sie Ihre Kunden an Ihren Shop.

Sie zeigen auch neuen Besuchern, dass Sie sich mit Ihrem Sortiment und dem jeweiligen Thema gut auskennen und schaffen damit eine gewisse Vertrauensbasis. Vertrauen ist bekanntermaßen die Grundlage für jede Kaufentscheidung. Ganz „nebenbei“ betreiben Sie mit einem Blog auch noch Suchmaschinenoptimierung. Google liebt regelmäßig neue und interessante Inhalte. Mit dem Shopware Blog verlinken Sie zudem spielend leicht Produkte mit Ihren Blogbeiträgen und schaffen dadurch eine bessere interne Verlinkung!

Wer sich jetzt noch nicht ganz vorstellen kann, wie ein solcher Blog geführt werden könnte, den möchte ich gerne z.B. auf den Blog von Zalando oder  Mirapodo verweisen.

Kostenlose SEO Tools zur Unterstützung

Google Webmaster Tools:

Die Google Webmaster Tools sollten jedem Shop- und Webseitenbetreiber ein Begriff sein. Hier wird die Sitemap (http://www.shopname.de/sitemap.xml wird automatisch von Shopware erstellt) Ihres Shops hinterlegt, damit Sie es Google leichter machen Ihren Shop zu crawlen. Zudem bekommen Sie diverse Übersichten zu möglichen Fehlern und Suchanfragen zu Ihrem Shop. In die WMT sollten Sie min. einmal in der Woche schauen und kontrollieren, ob es irgendwo zu Fehlern gekommen ist!

Google Analytics:

In Google Analytics bekommen Sie detaillierte Auswertungen über das Nutzerverhalten in Ihrem Onlineshop. Hier wird Ihnen übersichtlich dargestellt, woher die Besucher gekommen sind, wie sie Ihren Online Shop nutzen und welche Inhalte angeschaut werden. Zudem können Sie hier die Absprungrate ermitteln, also an welcher Stelle und wie oft Besucher den Shop verlassen haben. In Google Analytics sollten Sie fast täglich schauen!

Google Analytics Shopware

 Sobald Sie ein Konto bei Google Analytics angelegt haben, wird Ihnen eine Zeichenkombination angezeigt. Diese übertragen Sie einfach in die Grundeinstellungen von Shopware. Ein paar Stunden später werden die ersten Daten aufgezeichnet.

Sistrix Smart:

Professionelle SEO Tools unterstützen die Arbeit ungemein, sind jedoch sehr umfangreich und auch nicht gerade günstig. Der SEO Tool Hersteller Sistrix hat deswegen „Sistrix Smart“ erstellt. Diese kostenlose und übersichtliche Version ist für Einsteiger im Bereich SEO bestens geeignet. Hier bekommen Sie ein wöchentliches Reporting erstellt, welches Ihnen die grundlegenden „Baustellen“ in Ihrem Shop aus SEO Sicht aufzeigt.

Quelle: smart.sistrix.de

Quelle: smart.sistrix.de

Betonen möchte ich noch, dass mit dieser kostenlosen Variante ausschließlich die Basics behandelt werden. Tiefergehende OnPage & Backlink Profil Analysen lassen sich nur mit einer professionellen Version richtig durchführen.

Fazit

Alle hier genannten Möglichkeiten sind nur ein kleiner Abriss von dem, was im SEO möglich ist. Jedoch sollten hier auch nur die absoluten Grundlagen dargestellt werden. Erfahrungsgemäß kann ich Ihnen sagen, dass SEO für einen Onlineshop ein „Full Time Job“ ist. Aufgrund der Wichtigkeit dieses Vertriebskanals sollte aber jeder Shopbetreiber über SEO wenigstens nachdenken.

  • Die richtige Auswahl der Keywords ist die Grundlage für den Geschäftserfolg
  • Jede Kategorie und jedes Produkt sollte auf ein unterschiedliches Keyword optimiert werden
  • Alle Kategorien und alle Produkte müssen mit einer individuellen Meta Description und einem Title versehen werden
  • Keine doppelten Artikelbezeichnungen
  • Keine Herstellerbeschreibungen nutzen, sondern für jedes Produkt eine eigene entwerfen (lassen)
  • Mehrwerte und Alleinstellungsmerkmale in allen möglichen Beschreibung herausstellen
  • Kategorieüberschriften und -beschreibungen verfassen
  • Interne Verlinkung verbessern
  • Rich Snippets einbauen und Bewertungen von Käufern forcieren
  • Ständige Analyse und Kontrolle durch SEO Tools
  • Geduld haben! SEO wirkt langfristig

Sollten Sie irgendwelche Fragen oder Anmerkungen haben, dann freue ich mich sehr über einen Kommentar von Ihnen.

Das Thema SEO ist so komplex wie kaum ein anderes. Langjährige Erfahrung und ständige Weiterbildung machen uns zu Profis in diesem Bereich, um Ihren Shopware Onlineshop in den organischen Suchergebnissen weiter nach vorne zu bringen. Wir erstellen passend für Ihren Onlineshop ein individuelles SEO Konzept oder arbeiten bei Bedarf auch aktiv und ständig an Ihrem Shop mit. Dabei bieten wir Lösungen für Onlineshops jeder Größe. Rufen Sie uns doch direkt an oder schreiben uns eine E-Mail! 

 
25 Kommentare
  1. Alex says:

    Hi Daniel,
    vielen Dank für die ausführliche Zusammenfassung! Das ist echt ne Menge Zeug. Wir sind am Montag mit unserem Shopware Shop (www.goppion.de) online gegangen und haben vorher Prestashop eingesetzt. Ich werde versuchen alles hier genannte umzusetzen.
    Im alten Shop habe ich das alles nicht berücksichtigt und somit haben wir einen perfekten Vergleich – ich werde auf jeden Fall die Unterschiede messen können und dann hier berichten. Also noch mal Danke

    Antworten
    • Daniel Höhnke
      Daniel Höhnke says:

      Hallo Alex,

      vielen Dank für Deinen Kommentar und das Feedback!

      Wie ich gerade sehe, ist Dein Shop ja noch im Aufbau. Was ganz wichtig bei einem Wechsel des Shopsystems ist, sind die URL Weiterleitungen. Wenn Du da keine einrichtest, dann verlierst Du alle Deine Rankings bei Google(vorerst) und auch alle Backlinks für dann nicht mehr z.B. auf den verlinkten Artikel, sondern auf die Startseite.

      Zudem sind alle Artikellinks, also die interne Verlinkung der Artikel, auf „No Follow“ gesetzt. Ich gehe stark davon aus, dass das nicht von Dir gewollt ist. Im Detail bedeutet das, dass der Googlebot z.B. eine Kategorieseite einliest, aber ihm wird dann gesagt, dass er NICHT auf die Artikeldetailseiten gehen soll. Auch die Cross Selling Verlinkungen innerhalb der Artikeldetailseite sind auf „No Follow“ gesetzt. Hierbei handelt es sich, falls nicht doch so vorerst gewünscht, um ein sehr sehr großes Problem!

      Falls Du irgendwelche Fragen haben solltest, dann kannst Du dich gerne direkt an mich wenden. Am besten per Mail an: daniel.hoehnke@pixupmedia.com

      MfG,

      Daniel Höhnke

      Antworten
    • Ralph says:

      Hallo,

      Ich suche noch immer nach dem für mich richtigen Shopsystem (das perfekte gibt es nicht).
      Nach Magento und Prestashop sehe ich mir gerade Shopware zu nehmen.

      Mich würde interessieren was zum Wechsel von Prestashop zu Shopware bewogen hat.

      Außerdem stellt sich für mich zum Start die Frage, ob man bei Shopware mit der CE Version schon produktiv werden kann.
      Meine Befürchtung ist, daß man viel Zeit investiert und dann nach und nach im Vergleich teure Plug-ins kaufen muss um einen lauffähigen, professionellen Shop zu haben.

      Ziel von mir ist ist klein zu starten und mit dem Erfolg das System schrittweise zu verbessern.
      Bei den einfachen Shopsystemen ist man da leider sehr schnell am Ende und ich möchte dann nicht alles neu machen müssen.

      Ich freue mich auf das Feedback.

      Antworten
    • Daniel Höhnke
      Daniel Höhnke says:

      Hallo Ralph,

      vielen Dank für Deinen Kommentar!

      Also mit der aktuellen Shopware CE kann man definitiv produktiv starten. Welche eventuellen Mehrkosten auf einen zukommen hängt ausschließlich von den eigenen Anforderungen ab.

      Wer ausschließlich mit dem Backend von Shopware arbeitet sollte aber auch über eine Professional Lizenz(995€) nachdenken. Mit dieser Lizenz bekommt man derzeit 2 (später definitiv mehr) exklusive Premium Plugins:

      1. Staging System
      2. Mehrfachänderungen

      Beim Staging System handelt es sich um einen „gespiegelten Shop“ unter Livebedingungen. Das hat den großen Vorteil, dass man alle Änderungen(z.B. neues Paymentplugin) unter echten Livebedingungen testen kann und erst wenn alles funktioniert kann man diesen gespiegelten Shop wirklich live setzen.

      Das Plugin Mehrfachänderungen ist wohl derzeit die meist unterschätze Funktion in Shopware. Damit lassen sich mehrere Artikel auf Knopfdruck nach vorher definierten Kriterien bearbeiten. Man muss sich das wie eine aufgebohrte und an den eigenen Shop angepasste Excel-Liste vorstellen. Nur halt direkt im Backend.

      Bevor wir mit Shopware angefangen haben zu arbeiten, bedienten wir Magento. Was uns zum Wechsel bewogen hat? Hier mal ein paar Auszüge:

      1. Für Shopware benötigt man kein extra Plugin für die deutsche Lokalisierung, dass dann nicht mit anderen Plugins kompatibel ist
      2. Die Einkaufswelten sind bei Shopware einzigartig. Wenn der Shopbetreiber nach Fertigstellung z.B. ein Banner austauschen möchte, dann kann er das in wenigen Minuten selbst machen
      3. Intuitives Backend, was von jedem in kürzester Zeit leicht und einfach bedient werden kann.

      Das sind nur mal ganz wenige Punkte, die uns bewogen haben als Agentur auf Shopware zu setzen. Auch wenn bei Shopware nicht alles Gold ist was glänzt, so bedauern wir diesen Schritt bisher in keinster Weise. Auch unsere Kunden sind von Shopware begeistert.

      Antworten
  2. Sebastian says:

    Hallo,

    vielen Dank für diesen wirklich sehr gut strukturierten Beitrag. Auch wenn ich mich grundsätzlich mit dem Thema schon beschäftigt habe, muss ich sagen, dass der Artikel es mir noch mal leichter machen wird, die SEO-Geschichte planvoll anzugehen.

    Beste Grüße

    Sebastian von Baseline Toner

    Antworten
  3. Tim says:

    Danke für den interessanten Artikel! Ich habe eine Frage zu den Google Webmastertools bzw. der Sitemap. Ich habe mir diese mal angesehen und festgestellt, dass in der Sitemap z.B. die Blogeinträge nicht mit eingetragen sind. Ist das dann nicht schlecht, wenn man Google eine „falsche“ Sitemap zur Verfügung stellt? Hoffe du kannst da noch kurz drauf eingehen, vielen Dank!

    Antworten
    • Daniel Höhnke
      Daniel Höhnke says:

      Hallo Tim,

      vielen Dank für Deinen Kommentar.

      Im Grunde hast Du vollkommen Recht, dass es besser wäre, wenn die Blogartikel auch in der Sitemap mit erscheinen würden. Schließlich machen wir es Google damit leichter die Seite zu crawlen. Um die Blogbeiträge in die Sitemap zu bekommen, müsste entweder Hand an der Programmierung von Shopware angelegt werden oder Du installierst Dir dieses Plugin: http://store.shopware.de/import-export/suchmaschinen-portale/google-sitemap

      Trotzdem sollte man den Google Crawler nicht unterschätzen. Sofern die interne Verlinkung im Shop stimmt, wird Google auch die Blogartikel problemlos „finden“ und entsprechend ins Ranking mit einbinden.

      MfG,

      Daniel Höhnke

      Antworten
    • Daniel Höhnke
      Daniel Höhnke says:

      Hallo und vielen Dank für den Kommentar. Die Meta Descriptions sind ja bereits in Shopware integriert. Nur heißen die Im Backend „Kurzbeschreibung“.

      Die Title Tags können mittlerweile durch 2 Plugins gelöst werden. Das eine ist ausschließlich für die Title Tags gemacht, während mittlerweile ein SEO Plugin den Weg in den Shopware Store gefunden hat.

      Hier mal beide Links:

      http://store.shopware.de/werbung-marketing/custom-titletag
      http://store.shopware.de/werbung-marketing/seo-total-plugin-znden-sie-den-turbo

      Betonen möchte ich jedoch nochmals, dass kein Plugin alleine für bessere Ergebnisse in den Suchmaschinen ermöglicht. Diese stellen nur eine Arbeitserleichterung dar.

      Ich hoffe, dass ich auch hier etwas weiterhelfen konnte.

      Mit freundlichen Grüßen,

      Daniel Höhnke

      Antworten
  4. Michael Rutsch says:

    Danke für den Artikel 🙂
    Überwiegend Basics, aber trotzdem noch mal gut alles aufzufrischen und aus dem Hinterkopf raus zu holen. 🙂

    Werde mir den von dir verlinkten Fachartikel bzgl. interner Verlinkung nun auch noch durchlesen…

    Antworten
  5. Dominik Karch says:

    Vielen Dank für den Beitrag!
    Neben der Onlineshop Programmierung ist natürlich auch das SEO nicht zu vernachlässigen. Jedoch nützt das beste SEO nichts, wenn die Onlineshop Programmierung nicht gelungen ist – Ein Teufelskreis.

    Antworten
  6. Christian Benedict says:

    Hallo Herr Höhnke,

    gibt’s ein Update zu dem Artikel und den darin genannten Tipps?
    Aktuell ist ja schon Shopware 5 draußen …

    Danke für Infos dazu
    Christian Benedict

    Antworten
  7. Sascha says:

    Hi, ich finde den Artikel auch super gelungen. Besonders die interne Verlinkung auf eigene Hersteller Seiten, die ich selber als Kategorien mit Einkaufswelten umgesetzt habe, möchte ich jetzt sehr gerne verwirklichen.
    Leider finde ich keine Möglichkeit, wie ich das Herstellerlogo oder den Link ( weitere Artikel von.. ) auf meine eigene Kategorie nun verlinken kann 🙁
    Habt Ihr vielleicht eine Idee, wie es gemäß eurer Empfehlung auch umsetzbar ist??
    ….ein passendes Plugin konnte ich leider auch nirgends finden
    Viele Grüße
    Sascha

    Antworten
    • Daniel Höhnke
      Daniel Höhnke says:

      Hallo Sascha,

      vielen Dank für Deinen Kommentar.

      Leider stellt Shopware von Hause aus hierzu keine Lösung parat. Aufgrund dessen haben wir mal ein kleines Plugin geschrieben, welches die Hersteller URL’s (dieses Feld gibt es bei den Hersteller-Einstellungen) auf den Produktdetailseiten zur Verfügung als Template-Variable stellt. Dieses kannst Du HIER herunterladen.

      Damit werden wie gesagt die Hersteller URL’s auf den Produktdetailseiten zur Verfügung gestellt. Es bedarf dann damit aber noch einer Anpassung im Template, sodass hier die bestehenden Variablen mit der neuen Variable ausgetauscht werden.

      Hoffentlich konnte ich Dir damit ein klein wenig helfen.

      MfG,

      Daniel Höhnke

      Antworten
      • Sascha says:

        Hallo Daniel,

        super vielen Dank schon mal für deine schnelle Antwort und das Plugin!!
        Das wird mir mit Sicherheit weiterhelfen.
        Kannst du mir vielleicht noch einen Hinweis geben, wo ich im Template die Variable austausche und wie die Bezeichnung der neuen Variable ist ?
        ( sorry schon mal vorab für die etwas unqualifizierte Frage, aber vieles in Sachen Shopware ist für mich noch Neuland)

        Also besten Dank nochmals!!
        VG
        Sascha

        Antworten
        • Daniel Höhnke
          Daniel Höhnke says:

          Hallo Sascha,

          sehr gerne 🙂 Auf einer Produktdetailseite gibt es ja 2 Links: Herstellerlogo und unterm Text.

          Den Link für das Logo findest Du hier in der detail/index.tpl und für unter der Beschreibung in der detail/tabs/description.tpl.

          Die Standard-Template-Variable lautet:
          {url controller=’listing‘ action=’manufacturer‘ sSupplier=$sArticle.supplierID}

          Diese ersetzt Du mit dieser Variable:

          {$pixupSupplier[$sArticle.supplierName].link}

          Wenn Du jemanden da hast, der Plugins bauen kann und Zeit hat, dann kann er dies natürlich auch in das Plugin einbauen. Aber so geht es auch 😉

          MfG,

          Daniel

          Antworten
          • Janine says:

            Huhu,

            ich würde mich hier gerne mal ranhängen.
            Ich habe das kleine Plugin eben installiert, sehe ich es richtig das ich dann die Neue Hersteller Seite als Link beim SW Seiten Hersteller eintrage?
            Daraufhin habe ich den Code in die betreffenden Template Dateien gepackt, leider verweist der Link dann immer nur auf den Artikellink aber nicht auf den alternativen Hersteller Link den ich angegeben habe.

            Vielleicht könnt ihr mir da weiterhelfen.

            Grüße
            Janine

          • Daniel Höhnke
            Daniel Höhnke says:

            Hallo Janine,

            welche Shopware Version hast Du denn im Einsatz? Ich meine gehört zu haben, dass das unter 5.2 so nicht mehr ganz funktioniert, da wir hier jetzt ja eine Freitextfeldverwaltung haben.

            MfG,

            Daniel

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