Unklares Ziel
„Moderner“ oder „schneller“ ist kein Grund für eine neue Architektur. Ohne messbares Ziel lässt sich nicht prüfen, ob sich der Umbau gelohnt hat.
Wir klären mit Ihnen, ob ein eigenes Frontend über die Store API Ihrem Shop etwas bringt, das die Shopware-Storefront nicht kann — und setzen es um, wenn ja. Mit gemessenen Grenzen der Schnittstelle statt Architekturdiagrammen aus dem Prospekt.
„Moderner“ oder „schneller“ ist kein Grund für eine neue Architektur. Ohne messbares Ziel lässt sich nicht prüfen, ob sich der Umbau gelohnt hat.
Routing, Rendering, Formulare, Fehlerseiten, SEO-Ausgaben — alles, was die Storefront mitbringt, muss das eigene Frontend selbst können.
Viele Erweiterungen bringen nur Storefront-Templates mit. Im Headless-Betrieb fehlt dann ihre Oberfläche — und manchmal ihre Funktion.
Ziele, Kanäle, Inhalte, vorhandene Plugins. Ergebnis ist eine begründete Empfehlung: Storefront, Storefront mit eigenen Teilen oder Headless.
Kontext, Warenkorb, Kundenkonto, Checkout, Listing und Suche über die Store API. Mit Prüfung, welche Ihrer Plugins eigene Schnittstellen haben.
Auf Basis von Shopware Frontends oder einem eigenen Framework — je nachdem, was Ihr Team später pflegen kann.
Serverseitiges Rendern, Canonicals, Sitemap, strukturierte Daten, Weiterleitungen. Was die Storefront ab Werk ausgibt, muss im eigenen Frontend neu entstehen.
Hosting des Frontends, Caching, Überwachung und Updates beider Teile — Shopware und Frontend haben eigene Versionszyklen.
In der Standard-Storefront liefert Shopware Daten und fertige Seiten aus einer Hand. Headless heißt: Shopware liefert nur noch Daten über die Store API, und ein eigenes Frontend baut daraus die Seiten. Die Handelslogik — Preise, Regeln, Warenkorb, Bestellung — bleibt in Shopware. Alles, was mit Darstellung zu tun hat, wandert ins Frontend.
Das ist kein Schalter, sondern ein zweites Softwareprojekt neben dem Shop. Es lohnt sich, wenn es etwas ermöglicht, das die Storefront nicht kann. Es lohnt sich nicht, wenn es nur ein Problem lösen soll, das sich in der Storefront günstiger beheben lässt.
Bevor man sich für Headless entscheidet, ist die wichtigste Frage, ob die Schnittstelle alles hergibt, was der Shop braucht. Wir haben das in Shopware 6.7.13.1 an zwanzig vorab festgelegten Storefront-Funktionen geprüft, jeweils mit einem echten Aufruf gegen die Store API (zur Messung):
| Bereich | Ergebnis |
|---|---|
| Kategorie, Listing, Produkt, Suche, Suchvorschlag, Navigation | erreichbar |
| Warenkorb lesen und füllen, Versand- und Zahlarten | erreichbar |
| Registrierung, Anmeldung, Newsletter, Kontaktformular | erreichbar |
| Captcha für Formulare | keine Store-API-Route |
Geprüft war, dass jeder Endpunkt antwortet, nicht, dass er Feld für Feld dasselbe liefert wie die Storefront-Seite. Der Bestellabschluss war nicht Teil der Stichprobe. Und die Installation hatte neun Plugins — Ihre Plugins können eigene Routen mitbringen oder eben keine.
Nicht in fehlenden Endpunkten, sondern im Frontend selbst. Zustand des Warenkorbs, Routing für Kategorien und Produkte, Fehlerseiten, Weiterleitungen, Formularschutz — und alles, was Suchmaschinen sehen: Canonicals, strukturierte Daten, Sitemap, hreflang bei mehreren Sprachen. Die Storefront gibt das ab Werk aus. Ein eigenes Frontend muss es neu bauen, sonst verliert der Shop beim Umstieg Sichtbarkeit.
Deshalb beginnen wir mit einem Workshop, nicht mit einem Framework. Am Ende steht eine von drei Antworten: Die Storefront reicht. Die Storefront bleibt, einzelne Bereiche bekommen ein eigenes Frontend. Oder der Shop wird headless — mit einer Liste dessen, was das neue Frontend selbst leisten muss, und einer Prüfung jedes Plugins.
Headless verschiebt Arbeit vom Shop ins Frontend. Es lohnt sich, wenn diese Arbeit etwas ermöglicht, das vorher nicht ging.

Welche Kanäle, welche Inhalte, welche Plugins. Welche messbare Verbesserung soll das neue Frontend bringen?
Je Plugin und Sonderfunktion: Gibt es eine Store-API-Route oder muss sie gebaut werden? Wo liegen die Lücken?
Mit der Liste der Eigenleistungen auf dem Tisch. Lautet die Antwort Storefront, sparen Sie den Umbau.
Frontend, Anbindung, SEO-Ausgaben, Tests gegen die Store API, Übergabe und laufende Betreuung.
20 von 20 erreichbar, eine echte Lücke.
Welche Schnittstelle wofür gedacht ist.
Was keine der beiden Schnittstellen kann.
51 Startseiten im Labor gemessen.
Schreiben Sie uns, welche Kanäle Ihr Shop bedienen soll und welche Plugins laufen. Wir melden uns zeitnah bei Ihnen und sagen, ob sich ein Architektur-Workshop lohnt. Das Erstgespräch ist kostenfrei.