Headless Commerce

Headless Commerce mit Shopware — wenn ein eigenes Frontend den Aufwand wert ist.

Wir klären mit Ihnen, ob ein eigenes Frontend über die Store API Ihrem Shop etwas bringt, das die Shopware-Storefront nicht kann — und setzen es um, wenn ja. Mit gemessenen Grenzen der Schnittstelle statt Architekturdiagrammen aus dem Prospekt.

Shopware-Partner seit 2014Shopware Bronze & Extension PartnerMittelstand & B2B
Pixup Media
Strategie. Technik. Marketing. Aus einer Hand.
  • Store API gegen 20 Handelsfunktionen geprüft
  • Entscheidung vor Umsetzung
  • SEO im Frontend von Anfang an
Ausgangslage

Headless wird oft entschieden, bevor klar ist, welches Problem es lösen soll.

Ein eigenes Frontend kann einen Shop schneller, flexibler und besser in andere Kanäle eingebunden machen. Es verlagert aber auch Arbeit, die die Storefront heute still erledigt, in Ihr eigenes Projekt.

Unklares Ziel

„Moderner“ oder „schneller“ ist kein Grund für eine neue Architektur. Ohne messbares Ziel lässt sich nicht prüfen, ob sich der Umbau gelohnt hat.

Unterschätzte Eigenleistung

Routing, Rendering, Formulare, Fehlerseiten, SEO-Ausgaben — alles, was die Storefront mitbringt, muss das eigene Frontend selbst können.

Plugins ohne Schnittstelle

Viele Erweiterungen bringen nur Storefront-Templates mit. Im Headless-Betrieb fehlt dann ihre Oberfläche — und manchmal ihre Funktion.

Leistungsumfang

Was wir übernehmen.

Vom Workshop, der die Entscheidung trifft, bis zum Betrieb des fertigen Frontends — oder nur den ersten Teil, wenn die Antwort lautet, dass die Storefront reicht.

Architektur-Workshop

Ziele, Kanäle, Inhalte, vorhandene Plugins. Ergebnis ist eine begründete Empfehlung: Storefront, Storefront mit eigenen Teilen oder Headless.

Store-API-Anbindung

Kontext, Warenkorb, Kundenkonto, Checkout, Listing und Suche über die Store API. Mit Prüfung, welche Ihrer Plugins eigene Schnittstellen haben.

Frontend

Auf Basis von Shopware Frontends oder einem eigenen Framework — je nachdem, was Ihr Team später pflegen kann.

SEO im Frontend

Serverseitiges Rendern, Canonicals, Sitemap, strukturierte Daten, Weiterleitungen. Was die Storefront ab Werk ausgibt, muss im eigenen Frontend neu entstehen.

Betrieb

Hosting des Frontends, Caching, Überwachung und Updates beider Teile — Shopware und Frontend haben eigene Versionszyklen.

Was Headless bei Shopware heißt

In der Standard-Storefront liefert Shopware Daten und fertige Seiten aus einer Hand. Headless heißt: Shopware liefert nur noch Daten über die Store API, und ein eigenes Frontend baut daraus die Seiten. Die Handelslogik — Preise, Regeln, Warenkorb, Bestellung — bleibt in Shopware. Alles, was mit Darstellung zu tun hat, wandert ins Frontend.

Das ist kein Schalter, sondern ein zweites Softwareprojekt neben dem Shop. Es lohnt sich, wenn es etwas ermöglicht, das die Storefront nicht kann. Es lohnt sich nicht, wenn es nur ein Problem lösen soll, das sich in der Storefront günstiger beheben lässt.

Was die Store API kann — gemessen

Bevor man sich für Headless entscheidet, ist die wichtigste Frage, ob die Schnittstelle alles hergibt, was der Shop braucht. Wir haben das in Shopware 6.7.13.1 an zwanzig vorab festgelegten Storefront-Funktionen geprüft, jeweils mit einem echten Aufruf gegen die Store API (zur Messung):

BereichErgebnis
Kategorie, Listing, Produkt, Suche, Suchvorschlag, Navigationerreichbar
Warenkorb lesen und füllen, Versand- und Zahlartenerreichbar
Registrierung, Anmeldung, Newsletter, Kontaktformularerreichbar
Captcha für Formularekeine Store-API-Route

Geprüft war, dass jeder Endpunkt antwortet, nicht, dass er Feld für Feld dasselbe liefert wie die Storefront-Seite. Der Bestellabschluss war nicht Teil der Stichprobe. Und die Installation hatte neun Plugins — Ihre Plugins können eigene Routen mitbringen oder eben keine.

Wo der eigentliche Aufwand liegt

Nicht in fehlenden Endpunkten, sondern im Frontend selbst. Zustand des Warenkorbs, Routing für Kategorien und Produkte, Fehlerseiten, Weiterleitungen, Formularschutz — und alles, was Suchmaschinen sehen: Canonicals, strukturierte Daten, Sitemap, hreflang bei mehreren Sprachen. Die Storefront gibt das ab Werk aus. Ein eigenes Frontend muss es neu bauen, sonst verliert der Shop beim Umstieg Sichtbarkeit.

Die Entscheidung vor der Umsetzung

Deshalb beginnen wir mit einem Workshop, nicht mit einem Framework. Am Ende steht eine von drei Antworten: Die Storefront reicht. Die Storefront bleibt, einzelne Bereiche bekommen ein eigenes Frontend. Oder der Shop wird headless — mit einer Liste dessen, was das neue Frontend selbst leisten muss, und einer Prüfung jedes Plugins.

Headless verschiebt Arbeit vom Shop ins Frontend. Es lohnt sich, wenn diese Arbeit etwas ermöglicht, das vorher nicht ging.

Zwei Architekturen nebeneinander. Links die Shopware-Storefront: Shopware liefert Daten und HTML aus einer Hand. Rechts Headless: Shopware liefert Daten über die Store API, ein eigenes Frontend rendert die Seiten und übernimmt Routing, SEO-Ausgaben und Formularschutz.
Was im Headless-Betrieb vom Shop ins eigene Frontend wandert. Die Handelsfunktionen bleiben in Shopware.
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Für wen geeignet

Wann Headless passt — und wann nicht.

Passt zu Ihnen, wenn

Passt, wenn …

  • Sie bespielen neben dem Shop weitere Kanäle — App, Terminal, Kundenportal — aus denselben Daten
  • Ihr Frontend-Team arbeitet bereits mit einem JavaScript-Framework und soll den Shop selbst gestalten
  • Inhalte und Einkauf sollen in einer Oberfläche zusammenlaufen, die die Storefront nicht abbildet
  • Sie haben ein messbares Ziel, das die Storefront nachweislich nicht erreicht
Eher nicht das Richtige, wenn

Eher nicht, wenn …

  • Der Shop soll vor allem schneller werden — das gelingt meist günstiger in der Storefront
  • Viele Ihrer Plugins haben nur Storefront-Templates und keine Schnittstelle
  • Niemand im Team kann ein eigenes Frontend dauerhaft pflegen
Vorgehen

So gehen wir vor.

  1. 01

    Ziel und Bestand

    Welche Kanäle, welche Inhalte, welche Plugins. Welche messbare Verbesserung soll das neue Frontend bringen?

  2. 02

    Prüfen

    Je Plugin und Sonderfunktion: Gibt es eine Store-API-Route oder muss sie gebaut werden? Wo liegen die Lücken?

  3. 03

    Entscheiden

    Mit der Liste der Eigenleistungen auf dem Tisch. Lautet die Antwort Storefront, sparen Sie den Umbau.

  4. 04

    Umsetzen und betreiben

    Frontend, Anbindung, SEO-Ausgaben, Tests gegen die Store API, Übergabe und laufende Betreuung.

Ergebnis

Was Sie am Ende haben.

  • Eine begründete Architekturentscheidung mit der Liste, was das eigene Frontend selbst leisten muss
  • Eine Prüfung Ihrer Plugins auf Store-API-Tauglichkeit
  • Bei Umsetzung: Frontend mit Store-API-Anbindung, SEO-Ausgaben und Formularschutz
  • Dokumentation der Schnittstellen und ein Betriebskonzept für beide Teile
FAQ

Fragen zu Headless mit Shopware

Lassen Sie uns sprechen

Erst die Entscheidung, dann das Frontend.

Schreiben Sie uns, welche Kanäle Ihr Shop bedienen soll und welche Plugins laufen. Wir melden uns zeitnah bei Ihnen und sagen, ob sich ein Architektur-Workshop lohnt. Das Erstgespräch ist kostenfrei.

Wir melden uns zeitnah bei Ihnen.Persönlicher AnsprechpartnerKostenfreies Erstgespräch