Alte URLs ohne Ziel
Produkte, Kategorien und Ratgeber bekommen neue Adressen. Ohne Weiterleitung landen Suchmaschinen, Backlinks und Lesezeichen auf einer Fehlerseite.
Neue Plattform, neues Design oder beides: Wir planen den Umzug vom ersten URL-Inventar bis zur Woche nach dem Go-live — mit Weiterleitungsplan, Datenmigration, Testkäufen und einem Rückweg, falls etwas schiefgeht.
Produkte, Kategorien und Ratgeber bekommen neue Adressen. Ohne Weiterleitung landen Suchmaschinen, Backlinks und Lesezeichen auf einer Fehlerseite.
Varianten, Preise je Kundengruppe, Bestellhistorie, Kundenkonten: Jedes System speichert sie anders. Was nicht sauber abgebildet wird, fehlt oder ist falsch.
Warenwirtschaft, Versand, Zahlungsanbieter und Tracking hängen am alten Shop. Werden sie spät angefasst, wird der Go-live-Tag zum Testtag.
Alle erreichbaren URLs, Seiten mit Besuchen und Backlinks, Datenbestände, Erweiterungen und Schnittstellen — als Liste, nicht als Gefühl.
Shopware, Shopify oder Upgrade auf der bestehenden Plattform: begründet aus Sortiment, Prozessen und Betrieb, nicht aus Vorlieben.
Jede alte URL bekommt genau ein Ziel. Ohne Ketten, ohne Sammelweiterleitung auf die Startseite.
Produkte, Kategorien, Kunden, Bestellungen und Inhalte — mit Mapping, Probelauf und Abgleich der Mengen vor und nach dem Import.
Warenwirtschaft, Versand, Zahlung, Newsletter und Tracking neu anbinden und mit echten Vorgängen testen.
Umschaltplan, Testkäufe, Rückweg — und in den Wochen danach Fehlerprotokolle, Search Console und Umsatz im Blick.

„Relaunch" heißt in Projekten Verschiedenes, und jede Variante hat ein anderes Risikoprofil:
| Art | Was sich ändert | Größtes Risiko |
|---|---|---|
| Plattformwechsel | System, Datenmodell, meist alle URLs | Datenverlust und Rankingverlust zugleich |
| Major-Upgrade | Version derselben Plattform, oft Theme und Erweiterungen | Erweiterungen, die nicht mitkommen |
| Redesign | Gestaltung und Seitenaufbau, Plattform bleibt | geänderte URLs und Inhalte, die verschwinden |
| Neuaufbau von Teilen | etwa Headless-Frontend oder neue Schnittstellen | Doppelbetrieb und Datenabgleich |
Die Einordnung entscheidet über den Plan. Ein Redesign ohne URL-Änderung braucht keinen Weiterleitungsplan — ein Plattformwechsel ohne einen ist ein absehbarer Einbruch. Ob sich ein Relaunch überhaupt lohnt, haben wir an anderer Stelle beschrieben: Wann lohnt sich ein Shopware-Relaunch wirklich?
Wenn nach einem Relaunch Besuche fehlen, lohnt der Blick auf vier Stellen — und alle vier lassen sich vor dem Go-live prüfen:
Wie Shopware selbst mit geänderten URLs umgeht und was der Webserver übernehmen muss, steht in Redirects bei einem Shopware-Relaunch.
Nicht jedes Datum lässt sich eins zu eins übertragen. Die üblichen Grenzen kennen wir vorher, damit sie nicht am Go-live-Tag auffallen:
Bevor umgeschaltet wird
Nach dem Go-live ist der Relaunch nicht vorbei. In den ersten Wochen zeigen 404-Protokoll und Search Console, welche Adressen noch fehlen — diese Nachsorge planen wir fest ein, statt sie dem Zufall zu überlassen.
URL-Inventar aus Shop, Sitemap und Search Console, Datenbestände und Schnittstellen. Ergebnis: eine Liste dessen, was mit umziehen muss.
Plattform, Datenmodell, Seitenstruktur und Design. Dazu die Entscheidung, was bewusst nicht mitkommt.
Zuordnung alte URL → neue URL, bevor die neue Struktur fertig ist — damit Lücken auffallen, solange sie billig zu schließen sind.
Probemigration, Mengenabgleich, Testkäufe mit allen Zahl- und Versandarten, Mails, Steuern, Schnittstellen.
Go-live nach Plan, Weiterleitungen gegen die echte Adresse prüfen, 404-Protokoll und Search Console in den Folgewochen auswerten.
Was Shopware bei URL-Änderungen selbst erledigt und was der Webserver übernehmen muss.
Womit Daten in Shopware hinein- und herauskommen.
Gemessen beim Upgrade zwischen zwei Shopware-Versionen.
Schicken Sie uns die Adresse Ihres Shops und die Systeme, die daran hängen. Wir melden uns mit einer ersten Einschätzung: was umziehen muss, wo die Risiken liegen und wie wir vorgehen würden.