Onlineshop-Relaunch

Ein Shop-Relaunch, nach dem Ihre Kunden Sie noch finden.

Neue Plattform, neues Design oder beides: Wir planen den Umzug vom ersten URL-Inventar bis zur Woche nach dem Go-live — mit Weiterleitungsplan, Datenmigration, Testkäufen und einem Rückweg, falls etwas schiefgeht.

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Strategie. Technik. Marketing. Aus einer Hand.
  • Weiterleitungsplan für jede alte URL
  • Testkäufe vor dem Go-live
  • Rückweg definiert, bevor umgeschaltet wird
Worum es geht

Ein Relaunch scheitert selten am neuen Shop. Er scheitert an dem, was beim Umzug liegen bleibt.

Der neue Shop ist schneller, schöner, moderner. Trotzdem sinken nach vielen Relaunches Besuche und Umsatz — weil alte Adressen ins Leere laufen, Kundendaten unvollständig ankommen oder eine Schnittstelle erst nach dem Go-live auffällt.

Alte URLs ohne Ziel

Produkte, Kategorien und Ratgeber bekommen neue Adressen. Ohne Weiterleitung landen Suchmaschinen, Backlinks und Lesezeichen auf einer Fehlerseite.

Daten, die nicht passen

Varianten, Preise je Kundengruppe, Bestellhistorie, Kundenkonten: Jedes System speichert sie anders. Was nicht sauber abgebildet wird, fehlt oder ist falsch.

Schnittstellen im Nebensatz

Warenwirtschaft, Versand, Zahlungsanbieter und Tracking hängen am alten Shop. Werden sie spät angefasst, wird der Go-live-Tag zum Testtag.

Leistungsumfang

Was wir beim Relaunch übernehmen.

Je nach Ausgangslage alles oder einzelne Teile — Sie sehen vorher, was wir tun und was bei Ihnen bleibt.

Bestandsaufnahme

Alle erreichbaren URLs, Seiten mit Besuchen und Backlinks, Datenbestände, Erweiterungen und Schnittstellen — als Liste, nicht als Gefühl.

Plattform- und Zielbild

Shopware, Shopify oder Upgrade auf der bestehenden Plattform: begründet aus Sortiment, Prozessen und Betrieb, nicht aus Vorlieben.

Weiterleitungsplan

Jede alte URL bekommt genau ein Ziel. Ohne Ketten, ohne Sammelweiterleitung auf die Startseite.

Datenmigration

Produkte, Kategorien, Kunden, Bestellungen und Inhalte — mit Mapping, Probelauf und Abgleich der Mengen vor und nach dem Import.

Schnittstellen

Warenwirtschaft, Versand, Zahlung, Newsletter und Tracking neu anbinden und mit echten Vorgängen testen.

Go-live und Nachsorge

Umschaltplan, Testkäufe, Rückweg — und in den Wochen danach Fehlerprotokolle, Search Console und Umsatz im Blick.

Fünf Phasen eines Onlineshop-Relaunchs: Analyse, Zielbild, Redirects, Migration und Go-live, wobei die Redirect-Phase rot markiert ist.
Die Weiterleitungen gehören an den Anfang des Projekts, nicht an sein Ende — dort entscheidet sich, ob Rankings und Backlinks den Umzug überstehen.

Vier Arten von Relaunch — und warum die Unterscheidung zählt

„Relaunch" heißt in Projekten Verschiedenes, und jede Variante hat ein anderes Risikoprofil:

ArtWas sich ändertGrößtes Risiko
PlattformwechselSystem, Datenmodell, meist alle URLsDatenverlust und Rankingverlust zugleich
Major-UpgradeVersion derselben Plattform, oft Theme und ErweiterungenErweiterungen, die nicht mitkommen
RedesignGestaltung und Seitenaufbau, Plattform bleibtgeänderte URLs und Inhalte, die verschwinden
Neuaufbau von Teilenetwa Headless-Frontend oder neue SchnittstellenDoppelbetrieb und Datenabgleich

Die Einordnung entscheidet über den Plan. Ein Redesign ohne URL-Änderung braucht keinen Weiterleitungsplan — ein Plattformwechsel ohne einen ist ein absehbarer Einbruch. Ob sich ein Relaunch überhaupt lohnt, haben wir an anderer Stelle beschrieben: Wann lohnt sich ein Shopware-Relaunch wirklich?

Warum Relaunches Sichtbarkeit kosten

Wenn nach einem Relaunch Besuche fehlen, lohnt der Blick auf vier Stellen — und alle vier lassen sich vor dem Go-live prüfen:

  1. Adressen ohne Ziel. Alte Produkt- und Kategorie-URLs liefern einen Fehler oder landen gesammelt auf der Startseite. Suchmaschinen werten beides als „Seite weg".
  2. Inhalte, die nicht mitkommen. Ratgebertexte, Kategoriebeschreibungen, FAQ: Was im alten Shop gerankt hat, fehlt im neuen, weil es niemand auf die Liste gesetzt hat.
  3. Andere Indexierungssignale. Neue Filter-URLs, geänderte Canonicals, eine Staging-Sperre, die mit live geht — technische Kleinigkeiten mit großer Wirkung.
  4. Langsamere Seiten. Ein neues Theme mit mehr Skripten kann Ladezeiten verschlechtern, die vorher gut waren.

Wie Shopware selbst mit geänderten URLs umgeht und was der Webserver übernehmen muss, steht in Redirects bei einem Shopware-Relaunch.

Daten: was mitkommt und was nicht

Nicht jedes Datum lässt sich eins zu eins übertragen. Die üblichen Grenzen kennen wir vorher, damit sie nicht am Go-live-Tag auffallen:

  • Produkte und Varianten ziehen mit, aber Variantenlogik, Eigenschaften und Preise je Kundengruppe müssen auf das Zielmodell abgebildet werden. In Shopware erben Varianten zum Beispiel Werte vom Hauptprodukt, statt sie selbst zu tragen (was genau vererbt wird) — ein Import, der das ignoriert, schreibt überall Kopien.
  • Kundenkonten ziehen mit. Passwörter nur, wenn das alte System die Prüfwerte herausgibt und das neue das Verfahren kennt.
  • Bestellungen ziehen mit, wenn sie im Shop gebraucht werden. Rechnungsnummern und Buchhaltung bleiben in der Regel in der Warenwirtschaft.
  • Inhalte aus Erlebniswelten oder Page Buildern lassen sich selten automatisch übertragen. Sie werden neu aufgebaut — die Gelegenheit, nur zu übernehmen, was wirkt.

Was am Go-live-Tag feststehen muss

Bevor umgeschaltet wird

  • Weiterleitungen sind auf dem Zielsystem aktiv und gegen eine Stichprobe echter alter URLs geprüft.
  • Testkäufe mit jeder Zahl- und Versandart sind durchgelaufen, inklusive Mails und Rechnung.
  • Schnittstellen haben echte Vorgänge verarbeitet, nicht nur eine Verbindung aufgebaut.
  • Die Indexierungssperre der Testumgebung ist auf dem Live-System nicht mehr gesetzt.
  • Der Rückweg ist beschrieben, und jemand ist benannt, der ihn auslösen darf.
  • Für die ersten Tage ist klar, wer Fehlerseiten, Bestellungen und Search Console beobachtet.

Nach dem Go-live ist der Relaunch nicht vorbei. In den ersten Wochen zeigen 404-Protokoll und Search Console, welche Adressen noch fehlen — diese Nachsorge planen wir fest ein, statt sie dem Zufall zu überlassen.

Vorgehen

So läuft ein Relaunch mit uns.

  1. 01

    Bestand erheben

    URL-Inventar aus Shop, Sitemap und Search Console, Datenbestände und Schnittstellen. Ergebnis: eine Liste dessen, was mit umziehen muss.

  2. 02

    Zielbild festlegen

    Plattform, Datenmodell, Seitenstruktur und Design. Dazu die Entscheidung, was bewusst nicht mitkommt.

  3. 03

    Weiterleitungen planen

    Zuordnung alte URL → neue URL, bevor die neue Struktur fertig ist — damit Lücken auffallen, solange sie billig zu schließen sind.

  4. 04

    Migrieren und testen

    Probemigration, Mengenabgleich, Testkäufe mit allen Zahl- und Versandarten, Mails, Steuern, Schnittstellen.

  5. 05

    Umschalten und nachsorgen

    Go-live nach Plan, Weiterleitungen gegen die echte Adresse prüfen, 404-Protokoll und Search Console in den Folgewochen auswerten.

Ergebnis

Was Sie am Ende in der Hand haben.

  • URL-Inventar des alten Shops mit Besuchen und Backlinks je Adresse
  • Weiterleitungsplan: jede alte URL mit genau einem Ziel, als Tabelle und als Server-Regeln
  • Daten-Mapping alt → neu mit den bewusst nicht übernommenen Feldern
  • Testprotokoll: Testkäufe, Mails, Schnittstellen, Weiterleitungen
  • Umschaltplan mit Zuständigkeiten, Zeitfenster und Rückweg
  • Nachsorgebericht nach dem Go-live: Fehlerseiten, Indexierung, Auffälligkeiten
Für wen geeignet

Wann das passt — und wann nicht.

Passt zu Ihnen, wenn

Passt, wenn …

  • Ihr Shop läuft auf einer Plattform oder Version, die nicht mehr weiterentwickelt wird
  • Sie wechseln zwischen Systemen, etwa zu Shopware oder Shopify
  • Ihr Shop hat Suchmaschinen-Traffic, den Sie beim Umzug nicht verlieren dürfen
  • Warenwirtschaft, Versand oder Zahlungsanbieter hängen am Shop
Eher nicht das Richtige, wenn

Eher nicht, wenn …

  • Es geht nur um ein neues Theme ohne Änderung an Adressen oder Daten
  • Der Termin steht, die Bestandsaufnahme soll aber entfallen
  • Es gibt niemanden auf Ihrer Seite, der Testkäufe abnehmen kann
FAQ

Häufige Fragen

Lassen Sie uns sprechen

Erst die Bestandsaufnahme, dann der Zeitplan.

Schicken Sie uns die Adresse Ihres Shops und die Systeme, die daran hängen. Wir melden uns mit einer ersten Einschätzung: was umziehen muss, wo die Risiken liegen und wie wir vorgehen würden.

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