Themen ohne Nachfrage
Beiträge zu Fragen, die niemand stellt — und Lücken bei denen, die Kunden jede Woche haben.
Bevor ein Text geschrieben wird, steht fest, für wen, zu welcher Frage und auf welcher Seite. Wir bauen Themenpläne aus Suchdaten, ordnen Inhalte in eine Struktur aus Leistungen, Ratgebern und eigenen Daten und legen fest, wer was wann veröffentlicht.
Eine Content-Strategie beantwortet drei Fragen: Welche Fragen haben Ihre Kunden? Auf welcher Seite soll jede davon beantwortet werden? Und in welcher Reihenfolge entstehen diese Seiten?
Die erste Frage beantworten Daten — die Suchanfragen in Ihrer Search Console, Keyword-Daten und die Fragen, die Vertrieb und Support jede Woche bekommen. Die zweite ist Architektur: Nicht jede Frage verdient eine eigene Seite, und nicht jede Seite gehört in den Blog. Die dritte ist Planung: Was bringt am meisten, was ist am schnellsten machbar, was hängt wovon ab.
Wir ordnen Inhalte in drei Ebenen, die aufeinander verweisen:
Jede Ebene verweist auf die anderen. So entsteht kein Archiv einzelner Beiträge, sondern ein Thema, das als Ganzes gefunden und verstanden wird. Dass beides zählt, zeigt auch unsere Messung der Quellen in Googles KI-Übersicht: Bei Fragen nach einer Agentur wurden Ratgeber und Leistungsseiten zitiert — je nach Frage die einen oder die anderen (zur Messung).
Wir arbeiten an unserer eigenen Website nach demselben Verfahren. Der Themenplan für den Herbst 2026 entstand aus Suchanfragen der Search Console, Keyword- und Wettbewerbsdaten und einer Prüfung des Bestands. Jede neue Seite hat eine Elternseite, festgelegte eingehende Links und einen Termin; Verweise auf noch nicht erschienene Seiten werden erst am Tag ihres Erscheinens sichtbar. Geplante Seiten zu fast gleichen Fragen haben wir zusammengelegt, statt sie doppelt zu veröffentlichen.
Ein Ratgeber hat eine andere Aufgabe als eine Leistungsseite, also wird er anders gemessen: der Ratgeber an Impressionen und Klicks zu seinen Fragen, die Leistungsseite an Anfragen. Für jeden Seitentyp legen wir vorher fest, woran wir nach einigen Wochen erkennen, ob er funktioniert. Länge ist dabei kein Maßstab — in unseren eigenen Daten hing die Sichtbarkeit eines Artikels kaum an seiner Wortzahl (Viele kurze oder wenige lange Texte?).
Eine Strategie ist fertig, wenn für jede Frage feststeht, auf welcher Seite sie beantwortet wird.
Beiträge zu Fragen, die niemand stellt — und Lücken bei denen, die Kunden jede Woche haben.
Drei Beiträge zum selben Thema, die sich gegenseitig die Sichtbarkeit nehmen.
Ratgeber, die gelesen werden, aber nirgends auf eine Leistung oder ein Produkt verweisen.

Suchanfragen aus Search Console und Keyword-Daten, ergänzt um Fragen aus Vertrieb und Support.
Welche Themen eine Leistungsseite, einen Ratgeber oder eine eigene Messung brauchen — und wie sie verknüpft sind.
Welche bestehenden Seiten bleiben, überarbeitet, zusammengelegt oder weitergeleitet werden.
Reihenfolge nach Wirkung und Aufwand, mit Terminen, Zuständigkeit und Freigabe.
Welche Zahlen zeigen, ob ein Inhalt seine Aufgabe erfüllt — je Seitentyp verschieden.
Ziele, Zielgruppen, Angebot und die Fragen, die Ihr Vertrieb jede Woche hört.
Search Console, Keyword-Daten und Ihr Bestand an Seiten — was gefunden wird und was fehlt.
Themen werden Seiten zugeordnet, Seiten werden zu Gruppen mit klarer Verlinkung.
Redaktionsplan mit Reihenfolge und Zuständigkeit; auf Wunsch schreiben und veröffentlichen wir mit.
Erzählen Sie uns von Ihrem Angebot und Ihrem bisherigen Content. Wir schlagen einen Workshop vor, an dessen Ende ein Themenplan steht.