Shopify-SEO

Shopify-SEO: im Rahmen, den Shopify vorgibt — und an den Stellen, wo es Spielraum gibt.

Shopify nimmt Ihnen vieles ab: Hosting, Sitemap, saubere Grundstruktur. Anderes legt es fest, etwa die Form Ihrer Adressen. Wir kennen beide Seiten und arbeiten im Theme, in den Daten und in den Inhalten — dort, wo sich Sichtbarkeit tatsächlich ändern lässt.

Shopware-Partner seit 2014Shopware Bronze & Extension PartnerMittelstand & B2B
Pixup Media
Strategie. Technik. Marketing. Aus einer Hand.
  • Änderungen direkt im Theme und in den Shopdaten
  • Plattformgrenzen offen benannt
  • Mehrsprachigkeit mit Shopify Markets
Typische Befunde

Shopify ist SEO-freundlich gebaut. Die Probleme entstehen trotzdem — in Apps, Themes und Daten.

Die Plattform liefert eine solide Grundlage. Was sie nicht verhindert: Apps, die Skripte nachladen, Themes, die strukturierte Daten doppelt ausgeben, und Kollektionen, die sich inhaltlich kaum unterscheiden.

Apps als Ballast

Jede App kann Skripte in den Shop laden. Nach Jahren sind es Dutzende, auch von Apps, die längst deinstalliert sind.

Kollektionen ohne Profil

Zehn Kollektionen mit fast denselben Produkten und ohne Einleitung: Für Suchmaschinen ist unklar, welche für welche Suche gedacht ist.

Märkte halb eingerichtet

Übersetzungen fehlen auf Teilen der Seite, Preise oder Inhalte passen nicht zum Land, oder es gibt neben Markets noch eine zweite Sprach-App.

Leistungsumfang

Woran wir in Shopify arbeiten.

Befund am ausgelieferten Shop

Indexierung, Canonicals, Sitemap, Weiterleitungen, Ladezeit und doppelte Inhalte — gemessen an dem, was Google tatsächlich abruft.

Theme und Liquid

Titel- und Überschriftenlogik, strukturierte Daten, Bildausgabe und interne Links direkt in den Templates.

Produkt- und Kollektionsdaten

Handles, Meta-Felder, Alt-Texte und Beschreibungen: sauber befüllt, auch bei großen Sortimenten per Import.

App-Inventur

Welche App lädt was, und was davon wird noch gebraucht? Reste deinstallierter Apps aus dem Theme entfernen.

Märkte und Sprachen

Shopify Markets mit Unterordnern oder Domains, vollständige Übersetzungen und korrekte hreflang-Angaben.

Inhalte für Kollektionen

Einleitungen, Ratgeber und Kategorielogik nach Suchabsicht — eine Kollektion je Absicht.

Fenster mit sechs Bereichen eines Shopify-Shops: Adresspräfixe und Sitemap legt Shopify fest, Titel, Theme, robots.txt.liquid und Märkte lassen sich gestalten; das Theme ist hervorgehoben.
Was die Plattform festlegt und wo Spielraum bleibt — die meiste Arbeit liegt im Theme, in den Daten und in den Inhalten.
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Was Shopify festlegt — und was nicht

Shopify ist ein gemietetes System. Das hat für SEO eine angenehme Seite: Server, Sicherheitsupdates und eine automatisch gepflegte Sitemap liegen beim Anbieter. Es hat aber auch eine feste Seite, die man kennen muss, bevor man Erwartungen formuliert.

Fest vorgegeben sind die Präfixe der Adressen: Produkte liegen unter /products/, Kollektionen unter /collections/, Inhaltsseiten unter /pages/, Blogbeiträge unter /blogs/<blogname>/. Ebenfalls fest ist der Aufbau der Sitemap: Shopify erzeugt sie selbst und teilt sie nach Inhaltstyp auf.

Gestaltbar ist fast alles andere: der Teil der Adresse nach dem Präfix, Titel und Beschreibung je Seite, die Überschriftenlogik im Theme, strukturierte Daten, interne Verlinkung, Bildausgabe, die robots.txt über eine eigene Vorlage und die Sprach- und Länderstruktur über Shopify Markets.

Der Großteil der Arbeit liegt also im Theme, in den Shopdaten und in den Inhalten. Genau dort setzen wir an.

Die Shopify-typischen Stellen

Produkte in Kollektionen

Ein Produkt ist in Shopify unter mehreren Adressen erreichbar: direkt unter /products/handle und zusätzlich innerhalb jeder Kollektion, zu der es gehört. Gängige Themes setzen den Canonical auf die kurze Adresse — damit ist klar, welche Seite in den Index gehört. Problematisch wird es, wenn ein angepasstes Theme intern überall die lange Form verlinkt. Dann sammeln Suchmaschinen viele Varianten derselben Seite ein und folgen dem Canonical nur als Hinweis.

Filter und Suche

Filter in Kollektionen erzeugen Adressen mit Parametern. Für die allermeisten davon gibt es keine eigene Suchabsicht. Ob ein Filter eine eigene, indexierbare Seite verdient, ist dieselbe Abwägung wie in jedem Shop — sie steht in Filter und Facetten: indexieren oder nicht. In Shopify kommt hinzu: Wer eine Filterseite gezielt ranken lassen will, legt dafür besser eine eigene Kollektion mit eigener Einleitung an.

Apps und Ladezeit

Apps sind die Stärke von Shopify und zugleich eine typische Ursache für langsame Seiten in angepassten Shops. Manche Apps schreiben Code direkt in das Theme und hinterlassen ihn nach der Deinstallation. Eine App-Inventur beantwortet drei Fragen: Was ist installiert, was lädt welche Dateien auf welchen Seiten, und was davon wird noch genutzt?

Märkte und Sprachen

Mit Shopify Markets bekommt jede Sprache oder jedes Land einen Unterordner oder eine eigene Domain. Die hreflang-Angaben setzt Shopify selbst, sobald Märkte und Sprachen eingerichtet sind. Was Shopify nicht übernimmt, ist die Vollständigkeit: Meta-Titel, Alt-Texte, Kollektionsbeschreibungen und Metafelder müssen je Sprache befüllt sein. Halb übersetzte Seiten sind für Nutzer irritierend und für Suchmaschinen schwer einzuordnen.

Wann ein Plattformwechsel die bessere Antwort ist

Manchmal liegt die Grenze nicht in der Umsetzung, sondern in der Plattform: etwa bei sehr komplexen B2B-Preisen, bei Anforderungen an die Adressstruktur, die Shopify nicht zulässt, oder wenn Inhalte und Shop eng ineinandergreifen sollen. Dann sagen wir das. Die Gegenüberstellung der beiden Plattformen steht in Shopware vs. Shopify: Die richtige Wahl treffen. Für die allermeisten Shopify-Shops ist die Antwort aber nicht der Wechsel, sondern ein aufgeräumtes Theme und Inhalte, die zur Suchabsicht passen.

Was wir nicht tun

Wir verstecken keine Texte für Suchmaschinen, kaufen keine Links und bauen keine Umwege um die Adressstruktur von Shopify. Wir garantieren keine Positionen. Wir ändern das Theme, die Daten und die Inhalte — und messen danach in der Search Console, ob es gewirkt hat.

Vorgehen

So gehen wir in einem Shopify-Shop vor.

  1. 01

    Zugang und Bestand

    Mitarbeiterzugang, Search Console, Liste der Apps und des aktiven Themes. Dazu ein Abruf aller Adressen aus der Sitemap.

  2. 02

    Befund und Reihenfolge

    Was viele Seiten betrifft, kommt zuerst: Theme-Fehler wirken auf jedes Produkt, Inhaltslücken nur auf eine Kollektion.

  3. 03

    Umsetzung in Theme und Daten

    Theme-Änderungen in einer unveröffentlichten Kopie, live erst nach Ihrer Abnahme. Dazu Kollektionstexte, Meta-Felder und Alt-Texte, auf Wunsch mit Ihrem Team.

  4. 04

    Nachmessen

    Indexierung und Suchanfragen in der Search Console, Ladezeit vor und nach der App-Inventur.

Ergebnis

Was nach dem Projekt im Shop steckt.

  • Befund mit betroffenen Templates, Kollektionen und Apps
  • Bereinigtes Theme mit dokumentierten Änderungen
  • Vollständige Meta-Felder für Produkte und Kollektionen
  • Weiterleitungsliste für geänderte Handles
  • Messplan mit den Suchanfragen, an denen wir den Erfolg prüfen
  • Eine Liste der Apps, die bleiben — und warum
Für wen geeignet

Wann Shopify-SEO mit uns passt.

Passt zu Ihnen, wenn

Passt, wenn …

  • Ihr Shop läuft auf Shopify oder Shopify Plus und soll aus der Suche mehr Umsatz bringen
  • Sie verkaufen in mehreren Ländern oder planen es
  • Ihr Theme wurde über die Jahre angepasst und niemand weiß mehr genau, was darin steckt
  • Sie wollen Änderungen im Theme, nicht nur einen Bericht
Eher nicht das Richtige, wenn

Eher nicht, wenn …

  • Sie erwarten, dass Shopifys feste Adressstruktur umgangen wird — das geht nicht ohne neue Probleme
  • Es sollen nur Keywords in Produkttexte eingestreut werden
FAQ

Fragen zu SEO in Shopify

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