Apps als Ballast
Jede App kann Skripte in den Shop laden. Nach Jahren sind es Dutzende, auch von Apps, die längst deinstalliert sind.
Shopify nimmt Ihnen vieles ab: Hosting, Sitemap, saubere Grundstruktur. Anderes legt es fest, etwa die Form Ihrer Adressen. Wir kennen beide Seiten und arbeiten im Theme, in den Daten und in den Inhalten — dort, wo sich Sichtbarkeit tatsächlich ändern lässt.
Jede App kann Skripte in den Shop laden. Nach Jahren sind es Dutzende, auch von Apps, die längst deinstalliert sind.
Zehn Kollektionen mit fast denselben Produkten und ohne Einleitung: Für Suchmaschinen ist unklar, welche für welche Suche gedacht ist.
Übersetzungen fehlen auf Teilen der Seite, Preise oder Inhalte passen nicht zum Land, oder es gibt neben Markets noch eine zweite Sprach-App.
Indexierung, Canonicals, Sitemap, Weiterleitungen, Ladezeit und doppelte Inhalte — gemessen an dem, was Google tatsächlich abruft.
Titel- und Überschriftenlogik, strukturierte Daten, Bildausgabe und interne Links direkt in den Templates.
Handles, Meta-Felder, Alt-Texte und Beschreibungen: sauber befüllt, auch bei großen Sortimenten per Import.
Welche App lädt was, und was davon wird noch gebraucht? Reste deinstallierter Apps aus dem Theme entfernen.
Shopify Markets mit Unterordnern oder Domains, vollständige Übersetzungen und korrekte hreflang-Angaben.
Einleitungen, Ratgeber und Kategorielogik nach Suchabsicht — eine Kollektion je Absicht.

Shopify ist ein gemietetes System. Das hat für SEO eine angenehme Seite: Server, Sicherheitsupdates und eine automatisch gepflegte Sitemap liegen beim Anbieter. Es hat aber auch eine feste Seite, die man kennen muss, bevor man Erwartungen formuliert.
Fest vorgegeben sind die Präfixe der Adressen: Produkte liegen unter /products/, Kollektionen unter /collections/, Inhaltsseiten unter /pages/, Blogbeiträge unter /blogs/<blogname>/. Ebenfalls fest ist der Aufbau der Sitemap: Shopify erzeugt sie selbst und teilt sie nach Inhaltstyp auf.
Gestaltbar ist fast alles andere: der Teil der Adresse nach dem Präfix, Titel und Beschreibung je Seite, die Überschriftenlogik im Theme, strukturierte Daten, interne Verlinkung, Bildausgabe, die robots.txt über eine eigene Vorlage und die Sprach- und Länderstruktur über Shopify Markets.
Der Großteil der Arbeit liegt also im Theme, in den Shopdaten und in den Inhalten. Genau dort setzen wir an.
Ein Produkt ist in Shopify unter mehreren Adressen erreichbar: direkt unter /products/handle und zusätzlich innerhalb jeder Kollektion, zu der es gehört. Gängige Themes setzen den Canonical auf die kurze Adresse — damit ist klar, welche Seite in den Index gehört. Problematisch wird es, wenn ein angepasstes Theme intern überall die lange Form verlinkt. Dann sammeln Suchmaschinen viele Varianten derselben Seite ein und folgen dem Canonical nur als Hinweis.
Filter in Kollektionen erzeugen Adressen mit Parametern. Für die allermeisten davon gibt es keine eigene Suchabsicht. Ob ein Filter eine eigene, indexierbare Seite verdient, ist dieselbe Abwägung wie in jedem Shop — sie steht in Filter und Facetten: indexieren oder nicht. In Shopify kommt hinzu: Wer eine Filterseite gezielt ranken lassen will, legt dafür besser eine eigene Kollektion mit eigener Einleitung an.
Apps sind die Stärke von Shopify und zugleich eine typische Ursache für langsame Seiten in angepassten Shops. Manche Apps schreiben Code direkt in das Theme und hinterlassen ihn nach der Deinstallation. Eine App-Inventur beantwortet drei Fragen: Was ist installiert, was lädt welche Dateien auf welchen Seiten, und was davon wird noch genutzt?
Mit Shopify Markets bekommt jede Sprache oder jedes Land einen Unterordner oder eine eigene Domain. Die hreflang-Angaben setzt Shopify selbst, sobald Märkte und Sprachen eingerichtet sind. Was Shopify nicht übernimmt, ist die Vollständigkeit: Meta-Titel, Alt-Texte, Kollektionsbeschreibungen und Metafelder müssen je Sprache befüllt sein. Halb übersetzte Seiten sind für Nutzer irritierend und für Suchmaschinen schwer einzuordnen.
Manchmal liegt die Grenze nicht in der Umsetzung, sondern in der Plattform: etwa bei sehr komplexen B2B-Preisen, bei Anforderungen an die Adressstruktur, die Shopify nicht zulässt, oder wenn Inhalte und Shop eng ineinandergreifen sollen. Dann sagen wir das. Die Gegenüberstellung der beiden Plattformen steht in Shopware vs. Shopify: Die richtige Wahl treffen. Für die allermeisten Shopify-Shops ist die Antwort aber nicht der Wechsel, sondern ein aufgeräumtes Theme und Inhalte, die zur Suchabsicht passen.
Wir verstecken keine Texte für Suchmaschinen, kaufen keine Links und bauen keine Umwege um die Adressstruktur von Shopify. Wir garantieren keine Positionen. Wir ändern das Theme, die Daten und die Inhalte — und messen danach in der Search Console, ob es gewirkt hat.
Mitarbeiterzugang, Search Console, Liste der Apps und des aktiven Themes. Dazu ein Abruf aller Adressen aus der Sitemap.
Was viele Seiten betrifft, kommt zuerst: Theme-Fehler wirken auf jedes Produkt, Inhaltslücken nur auf eine Kollektion.
Theme-Änderungen in einer unveröffentlichten Kopie, live erst nach Ihrer Abnahme. Dazu Kollektionstexte, Meta-Felder und Alt-Texte, auf Wunsch mit Ihrem Team.
Indexierung und Suchanfragen in der Search Console, Ladezeit vor und nach der App-Inventur.
Schicken Sie uns die Adresse und die Kollektionen, die am meisten verkaufen sollen. Wir sehen uns Theme, Apps und Suchdaten an und sagen Ihnen, wo der größte Hebel liegt.