Varianten als eigene Seiten
Jede Variante bekommt eine eigene Adresse und weist sich als Original aus — ein Produkt mit sechs Varianten steht unter sieben URLs.
Shopware erzeugt Adressen, Canonicals, Sitemaps und strukturierte Daten selbst — nach Regeln, die man kennen muss. Wir prüfen Ihren Shop an genau diesen Stellen, ändern Einstellungen und Templates und messen, was danach im Index steht.
Jede Variante bekommt eine eigene Adresse und weist sich als Original aus — ein Produkt mit sechs Varianten steht unter sieben URLs.
Zwischen 6.6 und 6.7 hat sich etwa die Kanonisierung von Seitenzahlen geändert, ohne dass jemand eine Einstellung angefasst hat.
JSON-LD für strukturierte Daten liefert der Kern von 6.7 mit — eingeschaltet ist es nicht.

In einem Shopware-Shop entstehen viele Seiten, ohne dass jemand sie anlegt. Produkte mit Varianten, Kategorien mit Filtern und Seitenzahlen, Sprachen auf eigenen Domains — für jede dieser Kombinationen erzeugt der Kern Adressen, Canonicals und Sitemap-Einträge nach festen Regeln. Wer diese Regeln kennt, kann sie nutzen; wer sie nicht kennt, sieht nur das Ergebnis in der Search Console.
Drei Beispiele aus unseren eigenen Messungen an Shopware 6.6.10.6 und 6.7.13.1:
Die meisten SEO-Änderungen in einem Shopware-Shop kommen nicht von der Redaktion, sondern mit einem Update. Zwischen 6.6 und 6.7 hat sich zum Beispiel geändert, wie die erste Seite einer Liste kanonisiert wird: In 6.7 zeigt die Adresse mit ?p=1 auf sich selbst (Details). Niemand hat dafür eine Einstellung geändert.
Deshalb gehört zu Shopware-SEO eine Prüfliste für Updates: welche Seitentypen nach dem Versionssprung erneut gemessen werden, bevor sich etwas im Index festsetzt.
In Shopware entsteht hreflang aus den Domains eines Verkaufskanals, nicht aus den angelegten Sprachen (hreflang einrichten). Eine Sprache ohne Domain erreicht niemanden, auch wenn alle Übersetzungen gepflegt sind (Fallbeispiel). Für Shops mit mehreren Märkten prüfen wir deshalb zuerst die Zuordnung von Sprachen, Domains und Verkaufskanälen — dann die Inhalte.
Gute Shopware-SEO beginnt mit der Frage, welche Seiten der Shop erzeugt — erst dann mit der Frage, was darauf steht.
Welche Variante kanonisch ist, wie das Hauptprodukt verweist und was in der Sitemap landet.
Welche Listenadressen in den Index gehören und welche nicht — je Shopware-Version.
Was der Kern meldet, was fehlt und wann ein Plugin sinnvoll ist.
Microdata oder JSON-LD, Produkt- und Angebotsdaten, die zum sichtbaren Inhalt passen.
hreflang entsteht aus den Domains eines Verkaufskanals — wir prüfen, ob es das Gewollte ausgibt.
Überschriften, Titel, Breadcrumbs und URL-Vorlagen im Theme und in der Administration.
Shopware-Version, Verkaufskanäle, Domains, Plugins und Theme — das bestimmt, welche Regeln gelten.
Abrufe der wichtigen Seitentypen, Sitemap, Search Console und ein Blick in die SEO-URL-Daten.
Einstellungen, Templates oder ein Plugin — wir setzen selbst um oder übergeben an Ihr Team.
Nach der Änderung messen wir dieselben Seiten erneut, und nach dem nächsten Update noch einmal.
Nennen Sie uns die Adresse und die Shopware-Version. Wir sagen Ihnen, welche Seitentypen wir zuerst prüfen würden und warum.