Die falsche Plattform
Gewählt nach Empfehlung oder Gewohnheit statt nach Sortiment, Prozessen und Betrieb — und nach zwei Jahren zu eng oder zu aufwendig.
Von der Plattformwahl bis zur ersten echten Bestellung: Wir bauen Ihren Shop mit Shopware oder Shopify — mit sauberen Produktdaten, funktionierenden Zahlungs- und Versandwegen und den Grundlagen, damit er gefunden wird.
Gewählt nach Empfehlung oder Gewohnheit statt nach Sortiment, Prozessen und Betrieb — und nach zwei Jahren zu eng oder zu aufwendig.
Varianten, Eigenschaften, Bilder und Texte werden erst gesammelt, wenn der Shop fertig ist. Dann wartet alles auf die Daten.
Zahlungsanbieter nicht freigeschaltet, Versandkosten falsch, Bestellmail ohne Pflichtangaben — entdeckt von den ersten Kunden.
Shopware oder Shopify, begründet aus Sortiment, Kundengruppen, Schnittstellen und der Frage, wer den Shop später betreibt.
Startseite, Kategorien, Produktseiten, Warenkorb und Kasse — gestaltet für Ihre Kunden, umgesetzt im Theme der Plattform.
Datenmodell mit Varianten und Eigenschaften, Import aus Tabellen oder Warenwirtschaft, Bilder in passenden Formaten.
Zahlungsanbieter einrichten und freischalten lassen, Versandarten und -kosten nach Ihren Regeln, Steuersätze.
Warenwirtschaft, Versanddienstleister, Newsletter, Marktplätze — angebunden und mit echten Vorgängen geprüft.
Saubere Adressen, Titel und Beschreibungen, strukturierte Daten, Sitemap und Search Console vom ersten Tag an.

Die Plattform legt fest, was später leicht ist und was teuer wird. Deshalb klären wir sie zuerst — nicht nach Vorliebe, sondern an fünf Fragen:
| Frage | spricht eher für Shopware | spricht eher für Shopify |
|---|---|---|
| Wer betreibt den Shop technisch? | eigenes Team oder Agentur | der Anbieter |
| Wie komplex sind Sortiment und Regeln? | viele Varianten, Kundengruppen, Preislisten | überschaubar, Standardprozesse |
| Verkaufen Sie an Geschäftskunden? | ja, mit Freigaben oder eigenen Konditionen | vorwiegend an Endkunden |
| Wie tief sind die Anpassungen? | eigene Logik im Bestellprozess | was Apps abdecken |
| Wie wichtig ist Kontrolle über Daten und Code? | entscheidend | zweitrangig |
Keine Spalte ist besser. Ein Shop für 80 Produkte ohne Schnittstellen ist auf einer gemieteten Plattform oft schneller und günstiger betrieben. Ein Shop mit Händlerpreisen, Freigabeprozessen und Warenwirtschaft ist dort schnell an der Grenze. Die ausführliche Gegenüberstellung steht in Shopware vs. Shopify: Die richtige Wahl treffen.
Ein gekauftes oder angepasstes Theme sorgt für das Aussehen. Diese Teile kommen in jedem Shop dazu und kosten mehr Zeit, als man beim ersten Blick auf die Vorlage denkt:
Produktdaten. Wie viele Varianten, welche Eigenschaften für Filter, welche Texte, welche Bilder in welcher Größe? Wer das früh festlegt, kann Daten parallel zum Design vorbereiten. Wer es spät tut, wartet mit fertigem Shop auf die Daten.
Zahlung. Zahlungsanbieter prüfen neue Händlerkonten, bevor sie freischalten. Diese Prüfung läuft auf Ihrer Seite und braucht Unterlagen — sie gehört an den Anfang des Projekts, nicht in die letzte Woche.
Versand und Steuern. Versandkosten nach Gewicht, Warenwert oder Land, Lieferzeiten, Steuersätze. Wer in andere EU-Länder verkauft, muss auch die Umsatzsteuerregeln für diese Länder abbilden; was dabei rechtlich gilt, klären Sie mit Ihrer Steuerberatung, wir setzen es im Shop um. Wie Shopware entscheidet, welche Zahl- oder Versandart angezeigt wird, steht in Warum eine Zahlart oder Versandart nicht angeboten wird.
Mails. Bestellbestätigung, Versandmail, Rechnung — mit den Angaben, die dort stehen müssen, und in Ihrer Gestaltung. Welche Mails Shopware ab Werk verschickt, haben wir in Welche Mails Shopware selbst verschickt zusammengestellt.
Messung und Einwilligung. Welche Daten der Shop erfasst, wann ein Besucher zustimmen muss und wie Bestellungen in der Webanalyse ankommen — das wird eingerichtet, bevor der erste Kunde kommt, nicht danach.
Ein neuer Shop beginnt in Suchmaschinen bei null. Umso wichtiger ist, dass die Grundlagen vom Start an stimmen: sprechende Adressen für Kategorien und Produkte, eindeutige Titel und Beschreibungen, strukturierte Daten für Produkte, eine Sitemap und eine eingerichtete Search Console. Shopware zum Beispiel setzt ohne gepflegten Titel für eine Produktseite automatisch „Produktname | Optionen | Artikelnummer" — technisch korrekt, für Suchende wenig einladend. Solche Vorgaben passen wir an, bevor die ersten Seiten erfasst werden. Was auf jeder Kategorie- und Produktseite stimmen sollte, beschreibt unser Leitfaden zur OnPage-Optimierung im Onlineshop.
Was Sie vor dem Projektstart klären können
Was ein Shop insgesamt kostet — Aufbau, Lizenz, Hosting, Erweiterungen, Betrieb und Gebühren —, haben wir in Was ein Shopware-Shop kostet aufgeschlüsselt. Und wenn es schon einen Shop gibt, der ersetzt werden soll, ist der Onlineshop-Relaunch der passende Einstieg.
Sortiment, Kundengruppen, Märkte, Zahlungs- und Versandwege, Systeme. Daraus folgt die Plattformempfehlung mit Begründung.
Datenmodell, Kategorien, Produktvorlage. Ihre Produktdaten werden parallel zum Design vorbereitet, nicht danach.
Entwurf der wichtigen Seitentypen, Umsetzung im Theme, Einrichtung von Zahlung, Versand, Steuern und Mails.
Testkäufe mit jeder Zahl- und Versandart, Prüfung von Mails, Rechnung und Schnittstellen, Darstellung auf Telefon und Desktop.
Go-live, Search Console einrichten, die ersten Bestellungen beobachten. Danach Übergabe oder laufende Betreuung.
Sortiment, Kunden, vorhandene Systeme — mehr brauchen wir für eine erste Einschätzung nicht. Sie bekommen eine Plattformempfehlung mit Begründung und einen Vorschlag für das Vorgehen.