Internationalisierung

Onlineshop internationalisieren: neue Märkte, die auch gefunden werden.

Ein zweiter Markt ist mehr als eine Übersetzung. Domains, Verkaufskanäle, Preise, Versand, hreflang und übersetzte Inhalte müssen zusammenpassen — sonst ist der Shop in der neuen Sprache zwar fertig, aber für niemanden erreichbar. Wir planen und richten das in Shopware ein.

Shopware-Partner seit 2014Shopware Bronze & Extension PartnerMittelstand & B2B
Pixup Media
Strategie. Technik. Marketing. Aus einer Hand.
  • Eigener Shopware-Übersetzer für über 16 Sprachen
  • Mehrsprachiges B2B-Projekt mit 13 Zielsprachen
  • Sprach- und Domainverhalten von Shopware selbst gemessen
Leistungsumfang

Was zu einem neuen Markt gehört.

Wir arbeiten die Punkte in dieser Reihenfolge ab — von der Struktur zu den Inhalten.

Domainstruktur

Verzeichnis, Subdomain oder eigene Domain je Markt — entschieden nach Sortiment, Preisen und Marke.

Verkaufskanäle

Welche Märkte einen eigenen Kanal brauchen und welche über Domains im selben Kanal laufen.

Sprachen und hreflang

Sprachen den richtigen Domains zuordnen, damit hreflang das ausgibt, was gemeint ist.

Übersetzung

Welche Felder übersetzt werden müssen, wie maschinell übersetzt und wie geprüft wird.

Preise, Steuern, Versand

Länder, Währungen und Versandarten so einrichten, dass nur verkauft wird, was geliefert werden kann.

Sichtbarkeit je Markt

Search Console je Markt, Suchanfragen in der Landessprache, Indexierung der neuen Seiten.

Woran neue Märkte scheitern

Der Aufwand steckt in der Übersetzung, der Fehler oft in der Struktur.

Viele Shops übersetzen zuerst und denken dann über Domains und Kanäle nach. Dann gibt es gepflegte Inhalte, die niemand erreicht — oder Seiten, die sich in der Suche gegenseitig verdrängen.

Sprache ohne Domain

In Shopware erreicht eine Sprache niemanden, solange sie keiner Domain eines Verkaufskanals zugeordnet ist.

Falsches hreflang

hreflang entsteht aus Domains, nicht aus Übersetzungen — wer das verwechselt, sucht den Fehler an der falschen Stelle.

Liefern in alle Welt

Eine frische Shopware-Installation hat 250 Länder aktiv. Das ist selten gewollt.

Vier Ebenen übereinander: Markt, Verkaufskanal und Domain, Sprache, Inhalte. Jede Ebene muss zur darüberliegenden passen.
Die Reihenfolge, in der ein neuer Markt in Shopware entsteht: erst Markt und Domain, dann Sprache, dann Inhalte. Wer unten anfängt, übersetzt oft für eine Domain, die es noch nicht gibt.
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Erst die Struktur, dann die Sprache

Ein neuer Markt beginnt in Shopware nicht bei der Übersetzung, sondern bei der Frage, wo er im Shop wohnt. Drei Wege gibt es: ein Verzeichnis wie /fr/, eine Subdomain oder eine eigene Länderdomain. Für die meisten Shops ist das Verzeichnis richtig; eigene Domains lohnen erst, wenn sich Sortiment, Preise und Marke je Land unterscheiden (die Abwägung im Detail).

Diese Entscheidung bestimmt alles Weitere: wie viele Verkaufskanäle es gibt, wie hreflang entsteht und wie die Search Console den Markt misst. Sie später zu ändern, heißt Weiterleitungen für jede Seite des Marktes.

Wie Shopware Sprachen und Domains verbindet

In Shopware hängen Sprachen an Domains, und Domains an Verkaufskanälen. Daraus folgen zwei Eigenheiten, die wir an Shopware selbst geprüft haben:

  • hreflang entsteht aus den Domains eines Verkaufskanals, nicht aus den angelegten Sprachen oder den vorhandenen Übersetzungen (hreflang einrichten).
  • Eine Sprache ohne Domain erreicht niemanden. In einem von uns untersuchten Aufbau waren drei Sprachen angelegt und gepflegt, eine davon keinem Verkaufskanal zugeordnet — der Aufwand für die Übersetzung war bezahlt, der Inhalt unerreichbar (das Beispiel).

Dazu kommt, was ab Werk eingestellt ist: Eine frische Installation liefert in 250 Länder (wo man das ändert). Für einen Shop, der in drei Länder verkaufen soll, ist das die erste Einstellung, die wir anfassen.

Was übersetzt werden muss — und was nicht

Weniger als erwartet. In Shopware 6.7 sind 13 von 79 Produktfeldern sprachabhängig; Preis, Bestand, Gewicht und EAN gelten für alle Sprachen (die vollständige Liste). Dafür gibt es Inhalte außerhalb der Produkte, die leicht vergessen werden: Kategorien, Erlebniswelten, Textbausteine, E-Mail-Vorlagen.

Für die Übersetzung selbst haben wir den AI Translator entwickelt, ein Shopware-Plugin für über 16 Sprachen. In einem Kundenprojekt für einen B2B-Händler von Gebrauchtmaschinen haben wir damit einen Shop mit mehreren Verkaufskanälen und 13 Zielsprachen aufgebaut (zum Projekt). Maschinelle Übersetzung ersetzt dabei nicht die Prüfung: Startseite, wichtige Kategorien und rechtliche Texte gehören in Menschenhand (DeepL, ChatGPT oder Fachübersetzer).

Ein neuer Markt ist fertig, wenn er gefunden wird — nicht, wenn die Übersetzung fertig ist.

Vorgehen

So bringen wir einen Shop in neue Märkte.

  1. 01

    Märkte festlegen

    Welche Länder, welche Sprachen, welche Preise und Versandwege — und was sich je Markt unterscheidet.

  2. 02

    Struktur einrichten

    Domains, Verkaufskanäle, Sprachzuordnung und Länderregeln in Shopware.

  3. 03

    Inhalte übersetzen

    Maschinell mit Prüfung, für wichtige Seiten mit Fachübersetzung — je nach Bedeutung des Textes.

  4. 04

    Prüfen und messen

    hreflang, Indexierung und Suchanfragen je Markt nach dem Start.

Für wen geeignet

Für wen das passt.

Passt zu Ihnen, wenn

Passt, wenn …

  • Ihr Shopware-Shop soll in ein weiteres Land oder eine weitere Sprache
  • Es gibt schon Übersetzungen, aber kaum Besucher aus den neuen Märkten
  • Hersteller und B2B-Händler mit Fachpublikum in mehreren Ländern
  • Sie wollen wissen, ob eigene Domains je Land nötig sind
Eher nicht das Richtige, wenn

Eher nicht, wenn …

  • Sie brauchen nur eine Übersetzung bestehender Texte ohne Änderung am Shop
  • Rechtliche Fragen je Land — dafür braucht es Beratung durch Anwälte oder Kammern
Ergebnis

Was am Ende steht.

  • Entscheidung zur Domainstruktur mit Begründung
  • Eingerichtete Verkaufskanäle, Domains, Sprachen und Länderregeln
  • Übersetzungsablauf mit klarer Aufteilung: maschinell, geprüft, Fachübersetzung
  • Prüfung von hreflang und Indexierung je Markt nach dem Start
FAQ

Fragen zum zweiten Markt

Lassen Sie uns sprechen

Welcher Markt kommt als nächstes?

Nennen Sie uns Land, Sprache und die Adresse Ihres Shops. Wir zeigen, welche Struktur wir empfehlen würden und was in Shopware dafür einzurichten ist.

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